Kosten einsparen bei Mitarbeiterfluktuation

Einen guten Mitarbeiter zu verlieren, bedeutet für die Firma neben dem Wissensverlust auch einen enormen Kostenaufwand. Besonders in Zeiten einer günstigen Arbeitsmarktsituation verstärkt sich die Mitarbeiterfluktuation generell. In diesem Fall kann die Reduzierung der Einarbeitungskosten von neuen Mitarbeitern schon eine wesentliche finanzielle Erleichterung bringen.


Auf dem leergefegten Arbeitskräftemarkt Personal zu rekrutieren ist heute die große Herausforderung von Betrieben in der Transport- und Speditionsbranche. Bezahlung und Karrierechancen sind wichtige Faktoren, die Mitarbeiter ans Unternehmen binden oder auch zu einem Jobwechsel veranlassen. Vor allem dann, wenn die Lage am Arbeitsmarkt gut ist, nimmt die Mitarbeiterfluktuation generell zu. So auch in der derzeitigen Situation, für die eine steigende Fluktuationsrate seit Jahren kennzeichnend ist.

Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände errechnet die Fluktuationsrate mittels BDA-Formel, indem sie auf klassische Weise die Abgänge ins Verhältnis zum durchschnittlichen Personalbestand setzt:  Fluktuationsrate = freiwillige Abgänge / durchschnittlichen Personalbestand der Periode* 100. Mehr Informationen dazu können Sie dem Artikel des Instituts der deutschen Wirtschaft entnehmen: 
https://www.iwd.de/artikel/fluktuation-starke-wirtschaft-fuehrt-zu-mehr-jobwechseln-401583/

 

Mitarbeiterwechsel ist teuer


Wenn gute Mitarbeiter die Spedition verlassen, ist dies für den Betrieb meist sehr schmerzhaft: Nicht nur, weil es im schlimmsten Fall Jahre dauern kann, bis der Wissensverlust vollständig kompensiert wurde. Auch die Kosten, die durch die Kündigung eines Mitarbeiters und die Neubesetzung der Stelle entstehen, sind nicht unerheblich: Dazu tragen sowohl Ausscheidungsformalitäten und Leistungsabfall während der Kündigungsphase als auch Kosten für die Personalersatzbeschaffung, Überbrückungskosten sowie Einarbeitungskosten des neuen Mitarbeiters bei.

Eine Beispielrechnung für die Kosten, die durch den Weggang eines Mitarbeiters entstehen, hat die DVZ in einem Artikel veröffentlicht:
https://www.dvz.de/rubriken/management-recht/speditionsmanagement/detail/news/es-wird-teuer-wenn-ein-guter-mitarbeiter-geht.html

Dabei wird klar: Je schneller die Stelle nachbesetzt werden kann, umso günstiger gestaltet sich der finanzielle Aufwand, der sich bis zur Einstellung eines neuen Mitarbeiters für den Spediteur ergibt. Was bleibt, sind die Einarbeitungskosten. 

An diesem Punkt kann Spedifort eine wesentliche finanzielle Entlastung und organisatorische Unterstützung für den Speditionsbetrieb bieten. Mit E-Learning werden Lerninhalte in viel kürzerer Zeit vermittelt, sodass sich der Produktivitätsausfall des neuen Mitarbeiters um ein Wesentliches verkürzt. Auch den personellen Aufwand durch interne Trainer etc. kann eine Weiterbildung via E-Learning erheblich reduzieren.